Warum Generalisten wichtiger sind denn je – und was das mit Recht & KI zu tun hat

In seinem viel diskutierten Buch Range – Why Generalists Triumph in a Specialized World stellt David Epstein eine unbequeme These auf:
In einer komplexen, sich ständig verändernden Welt sind Generalisten oft erfolgreicher als hoch spezialisierte Experten.
Nicht, weil sie mehr wissen.
Sondern weil sie besser verbinden.
Die Welt ist kein Schachbrett mehr
Epstein unterscheidet zwischen klar strukturierten Domänen (z. B. Schach, klassische Physik) und sogenannten wicked problems: unübersichtlich, dynamisch, kontextabhängig. Die meisten realen Probleme – in Wirtschaft, Technologie und auch im Recht – gehören zur zweiten Kategorie.
Hier versagt frühe, enge Spezialisierung oft. Gefragt sind Menschen, die:
- Muster aus verschiedenen Bereichen erkennen
- Analogien bilden
- Wissen transferieren
- Kontext verstehen statt nur Regeln anzuwenden
Recht ist ein interdisziplinäres Problemfeld
Juristische Fragestellungen sind heute selten „rein juristisch“. Sie betreffen:
- HR und Organisation
- Technologie und Daten
- Finanzen und Risiko
- Ethik und Kommunikation
Die eigentliche Leistung entsteht nicht beim Nachschlagen eines Gesetzesartikels – sondern beim Einordnen.
Wo Jurilo ins Spiel kommt
Genau hier ergänzt Jurilo den Menschen optimal.
Jurilo übernimmt die tiefe Recherchearbeit:
- relevante Gesetzesartikel
- Rechtsprechung
- strukturierte, überprüfbare Antworten
Der Mensch übernimmt das, was Maschinen nicht können:
- Abwägung
- Kontextualisierung
- Verknüpfung mit Business-, Technologie- oder Organisationsfragen
Oder anders gesagt:
Jurilo denkt tief – Menschen denken breit.
Die Zukunft gehört der Kombination
Range zeigt: Fortschritt entsteht dort, wo Tiefe und Breite zusammenkommen.
Nicht KI statt Mensch.
Sondern KI für den Menschen.
Jurilo ist kein Ersatz für juristisches Denken – sondern ein Werkzeug, das Generalisten stärkt, bessere Entscheidungen zu treffen.
